Suche nach dem Elch führte ins Kloster

 

Schweden liegt gerade voll im Trend, zumindest für in unserem Blog. Den Beitrag über die Reise des Bonifatiuswerkes in das nordeuropäische Land ergänzen wir mit einem Reisebericht zu einer Firmandenfreizeit der Seelsorgeeinheiten Weinheim-Hirschberg und Heddesheim-Ladenburg. (Red.)

Schweden 2015Auf der Suche nach dem legendären Ureinwohner Schwedens, dem Elch, landeten 26 Firmanden aus den Seelsorgeeinheiten Weinheim-Hirschberg und Heddesheim-Ladenburg auf ihrer Pfingstfreizeit auch im Birgitta-Kloster in Vadstena. Hier wurden sie herzlichst von Sr. Katharina begrüßt und waren überrascht von der lockeren und freundlichen Art der Schwestern. Spannend war auch die gemeinsame Eucharistiefeier in Schwedischer Sprache, bei der Pfr. Schrimpf konzelebrieren und Thilo ministrieren durfte. Die Besonderheit: im Kloster in Vadstena wird die Eucharistie immer in beiderlei Gestalt gefeiert. Überwältigend war für alle Teilnehmenden die weitläufige Natur mit ihren endlosen Wäldern und zahlreichen Badeseen. In Grönskåra in Småland war die Gruppe in der „Gamla Skolan“ untergekommen, wo sich allabendlich am Steinkreis zur Andacht und Tagesreflexion versammelt wurde. Direkt am Haus lag ein See, der zum Rudern und Schwimmen genutzt wurde. Ausflüge führten die Gruppe neben dem Kloster in die Städte Kalmar und Växjö, wo unter anderem die eindrucksvollen Domkichen besichtigt wurden, ins Pippi-Land nach Vimmerby und zu den Naturdenkmälern von More Kastell und eines Schiefersteinbruchs in der Nähe vom Ramskvilla.

Im Glasreich Südschwedens durfte natürlich auch die Besichtigung einer Glasbläserei nicht fehlen und zu guter Letzt wurden tatsächlich Elche gesichtet, wenn auch im Elch-Park. Neben Madeleine Brand waren Mark und Monty Parmer und Sven Käding als Begleitende mit dabei, die die Truppe gut im Griff hatten und mit ihrer lockeren Art für eine meist entspannte Atmosphäre sorgten. Für das leibliche Wohl sorgte Nicole Lutz mit ihren beiden Töchtern und die Jugendlichen meldeten zurück, dass es ihnen unerwartet gut geschmeckt hätte. Der gemeinsame Gottesdienst in der Alten Schule am Sonntag ließ spürbar werden welche Gemeinschaft dort im hohen Norden gewachsen ist. Und man darf gespannt sein, wo die nächste Jugendfreizeit hinführt. Im kommenden Jahr wird es eine Fahrt zum Weltjugendtag nach Krakau geben und vielleicht locken 2017 dann die schottischen Highlands, denn Spuren des Christlichen sind noch immer überall zu finden.

Text: Wolf-Dieter Wöffler, Pastoralreferent in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg
Fotos: Sven Kädig (Gruppenbild) und Wolf-Dieter Wöffler (Bildergalerie)