verloren – wiedergefunden – Österliche Bußzeit 2015

Bußgottesdienst Ostern 2015„Verloren – wiedergefunden“, so lautet der Titel für den Umkehr- und Versöhnungsweg in der Österlichen Bußzeit 2015, den das Erzbischöfliche Seelsorgeamt veröffentlicht hat.

Die Österliche Bußzeit ist die Zeit der Vorbereitung auf die Feier von Tod und Auferstehung Jesu Christi an der Kar- und Ostertagen. Sie bietet einen Weg der Umkehr und der Neuausrichtung an, um Gott wieder neu ins Zentrum des Denkens, Fühlens und Handelns zu stellen. Umkehr bedeutet aber auch, sich der Würde als geliebte Tochter / als geliebter Sohn Gottes wieder bewusst zu werden, die in der Taufe verliehen wurde.

Der Aschermittwoch eröffnet einen Weg der Buße, die zur Erneuerung der Taufe werden möchte. Wir sind eingeladen, diesen Weg mitzugehen und die eigene Taufberufung durch das eigene Leben neu zu formen. Die liturgischen Texte sprechen von der Österlichen Bußzeit als einer „Zeit der Gnade“ und von „Tagen des Heils“, einer Zeit intensiver Gottes- und Christusbegegnung. Denn es ist Gott selbst, der Hinwendung und Heimkehr zu ihm schenkt und ermöglicht und der unsere Neuausrichtung mit seiner Liebe umfängt und trägt. Im Mittelpunkt steht dabei das Gleichnis vom Barmherzigen Vater (Lk 15,12-32).

Die Vorlage für diesen Bußweg enthält drei unterschiedliche Elemente, die den Wegcharakter zum Ausdruck bringen wollen: Impulse für die Eröffnung des Weges, die in die Gottesdienste am Aschermittwoch sowie am 1. Fastensonntag eingefügt werden können, Impulse für die Gestaltung der Wegzeit sowie eine Versöhnungsfeier vor Ostern.

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