Bloggertreffen in Bonn

Bloggertreffen 2013Freitag bis Sonntag fand des zweite von unserem Referat Medienpastoral veranstaltete Bloggertreffen statt – diesmal in Bonn, in Kooperation mit katholisch.de. Unter dem Titel „Kirche – Medienlandschaft – Blogözese“ stand ein Gespräch mit dem Publizisten Dr. Andreas Püttmann und mit Matthias Kopp, dem Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, auf dem Programm. Außerdem stellten Dr. David Hober, Steffen Zimmermann und Christoph Meurer von katholisch.de das nach dem Relaunch vom September völlig veränderte Internetportal der Katholischen Kirche in Deutschland vor. Es war ein fruchtbarer Austausch, der kritische Töne nicht vermied, aber dennoch (oder deshalb) dazu beitragen kann, manche Gräben zwischen Blogözese und offiziellen kirchlichen Stellen in Deutschland zu überwinden. Ich bin gespannt, ob es zu näheren Kooperationen z.B. zwischen Bloggerszene und katholisch.de kommt.

Neben diesen thematischen Schwerpunkten stand die Begegnung und Vernetzung innerhalb der Blogözese im Vordergrund. Herzstück waren die gemeinsame Eucharistie (vielen Dank an Pfarrer Schumacher vom Bonner Münster!) und das Stundengebet. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass es in der Blogözese hervorragende Sängerinnen und Sänger gibt. Und dass Blogger nicht nur gemeinsam zu beten, sondern auch zu feiern verstehen, muss wohl nicht eigens betont werden. Am Ende war für alle Anwesenden klar: Auch 2014 soll es wieder ein Bloggertreffen geben.

Vom Treffen berichten auch:

Bei St. Christinas Ofenbank ist ein Beitrag angekündigt. Wenn es weitere Berichte gibt, gebt mir bitte Bescheid, ich werde dann Updates einfügen.

 

Update:

Berichte gibt es auch von

Update 2:
Artikel von Monika Metternich in der „Tagespost“

10 Gedanken zu “Bloggertreffen in Bonn

  1. Als Nicht-Teilnehmende am diesjährigen Bloggertreffen finde ich es sehr spannend die Blogposts aus der Blogözese zu lesen.

    Und weil ich meine Kritik nicht in jedem einzelnen Blog hinterlassen möchte tue ich es hier:

    Mir wird richtig schlecht, wie die Teilnehmerin die abgereist ist, durch Nennung in so vielen Blogposts an den virtuellen Pranger gestellt wird. Das ist für mich unglaublich und nicht nachvollziehbar. Ist das eure Nächstenliebe? Werde es mir jetzt verkneifen in eine Wertung einzusteigen, aber ich bin nachhaltig geschockt.

  2. Pingback: Jeder Jeck is anders – Bloggertreffen in Bonn | Weihrausch und Gnadenvergiftung

  3. @Andrea
    Als nicht dabeigewesene weißt Du natürlich auch bestens um die Genese der Sichtweisen auf das Faktum der kommentarlosen Abreise der beiden Teilnehmerinnen.
    Da wir ja gnadenlose, nächstenlieberesistente und steinherzbewehrte Katholomonster sind, haben wir uns ja nicht zuerst gefragt, ob
    – eine von beiden krank geworden ist
    – ein Unfall passiert ist
    – es eine unschöne Konfrontation gegeben hat
    – jemand sie beleidigt hat
    – ein Unglücksfall welcher Art auch immer die spontane Abreise ausgelöst hat.
    Nein, wir waren sofort und unvermittelt schwerstens beleidigt, ob der mangelnden Huldigung, die uns zuteil wurde.

    Die erste Frage nach Bemerken der Abwesenheit war nämlich tatsächlich, die, ob jemand wüßte, was oder ob etwas schlimmes passiert sei.

    Ich erlaube mir, mit einem zugegeben etwas bürgerlichen Nimbus der Spießigkeit anzumerken, daß sie zumindest dem Veranstalter und Organisator das Wort hätten gönnen können.

    Und wie ich Norbert kenne, hätte er
    1. mit viel Verständnis reagiert und
    2. mit den beiden überlegt, was man ggf. noch verändern könnte.

    Abzureisen ohne ein Wort zu sagen, ist mindestens schlechtes Benehmen.

    Wie man in meinem Blogartikel zum Treffen sehen kann, habe ich die schweigende Abreise mit keinem Wort erwähnt. Eine gewisse Diskretion ist für mich selbstverständlich.

    Die beiden abgereisten Teilnehmerinnen selber haben ihren Affront dann allerdings aus der Deckung ihres Weblogs selber öffentlich gemacht, statt ihre Anfragen vor Ort und face to face vorzutragen.

    Wundert es da irgendjemanden, daß sich die anderen Teilnehmer unter einen gewissen Rechtfertigungsdruck gesetzt fühlen? Mich nicht.

    Wenn das jetzt mit der Moralkeule erledigt werden soll, dann bitte. Aber in dem Falle gilt die Frage:
    Ist das eure Nächstenliebe?
    vor allem den Verursacherinnen dieses Eklats.

  4. Ich habe mir meinen eigenen Beitrag auf unserem Blog http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/05/bloggertagung-richtig-gut.html nochmal durchgelesen und finde da nichts über Abreisen und dergl..
    Ich mühe mich eigentlich, auch wenn ich schwer am kritisieren bin, die Dinge soweit zu anonymisieren, das keiner weiß wer gemeint ist. Auch soweit ich das gelesen habe, haben die anderen drüber geschwiegen. Ich finde da bei keinem BLogbeitrag was was einem „virtuellen an den Pranger stellen gleich käme.
    Die beiden Damen haben sich dann auf ihrem Blog beklagt und man hat da dann entsprechend kommentiert.
    Im Prinzip denke ich es war ein Bloggertreffen und keine Zwangsveranstaltung und das ehemalige Haus unserer lieben Frau ist auch kein Gefängnis.
    Im übrigen hat die abgereiste Teilnehmerin angefangen das immer wieder zu thematisieren, was ja ihr gutes Recht ist. Aber es wäre doch nicht verkehrt gewesen das vor Ort zu tun.

  5. So, das Thema schließen wir jetzt hier ab. Alles weitere kann über persönliche Kontakte laufen.

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