Logo Gott im WebDas Zisterzienser-Stift Heiligenkreuz im Wienerwald lädt ein zu einer Fachtagung zum Thema Neuevangelisierung und Neue Medien. Unter dem Titel “Gott im Web” werden u.a. der österreichische Medienbischof DDr. Egon Kapellari (Bistum Graz-Seckau), der Spiegel-Journalist und Autor Matthias Matussek, Sr. Catherine Wybourne OSB von ibenedictines.org, Roland Noé und Christoph Zeller–Zellenberg von kath.net sowie Nils Baer und Stefan Ahrens vom Projekt YOUCAT Impulse geben und Praxisbeispiele vorstellen.

Leider kann ich nicht hinfahren, weil ich schon einen Tag später als Busbegleiter zur Hl-Rock-Wallfahrt nach Trier pilgern werde (so, auf diese Weise habe ich die Werbung für die Wallfahrt auch noch untergebracht).  Ich wünsche der Tagung viel Erfolg!

Termin: 27. / 28. April 2012
Ort: Stift Heiligenkreuz

Weitere Infos unter gottimweb.at.

Wer heute “Internet” sagt, meint im Grunde “Social Media”. Auch wenn das noch nicht alle (Entscheidungsträger in der Kirche) begriffen haben:

Mitarbeitenden in Pastoral, Religionsunterricht und kirchlicher Erwachsenenbildung in der Erzdiözese Freiburg bieten sich jetzt neue Möglichkeiten, ausgewählte Filme zu erhalten. Über das „Medienportal für evangelische und katholische Medienzentralen“ stehen jetzt 120 Medien zum Download bereit. Dieses von der Mediathek verantwortete Angebot wird kontinuierlich ausgebaut.


Interessierte lassen sich im Medienportal für die Erzdiözese Freiburg bei der Mediathek registrieren und werden dann frei geschaltet. Über die Login-Funktion können dann alle für Freiburg lizenzierten Medien derzeit kostenfrei genutzt und auf eigene Speichermedien downgeloadet werden. Alle Filme verfügen über die Ö-Rechte (öffentlich, nicht-gewerbliche Nutzung), so dass deren Einsatz im Bildungskontext immer rechtlich einwandfrei ist. Die Lizenz- und Nutzungszeit ist bei jedem Medium angegeben und reicht zumindest bis zum 31.12.2015. Die Filme lassen sich über Media-Player von PC / Laptop abspielen. – Weitere Informationen und Listen mit den aktuell verfügbaren Download-Medien finden Sie auf dieser Webseite der Mediathek.

Titelbild Lebendige Seelsorge - Pastoral und Neue MedienDie neueste Ausgabe der “Lebendigen Seelsorge” (LS), der Zeitschrift für praktisch-theologisches Handeln, befasst sich mit dem Thema “Pastoral und Neue Medien”. Das vom Bochumer Pastoraltheologen Matthias Sellmann betreute Heft enthält medienphilosophische und theologische Zugänge und stellt im Praxisteil einschlägige Projekte vor. Nach bewährtem Muster der LS mit zwei Einführungen, Replik und Gegen-Replik nähern sich Jürgen Pelzer und Johann Evangelist Hafner der Thematik an. Es folgen ein Plädoyer “Neue Medien gerne nutzen” von Matthias Sellmann und ein Interview mit Dieter Rehmann.  Die vorgestellten Praxisprojekte sind:

  • Annika Lippmann und Kai Mennigmann, Gott und den Menschen nahe – der Webauftritt des Bistums Osnabrück
  • Maurus Runge OSB, Domino – Menschen in Bewegung bringen (über ein Projekt der Benediktinerabtei Königsmünster im Web 2.0)
  • Martin Wehrlen OSB, Von den Dächern zwitschern (Mt 10,27) – Verkündigung mit dem Kommunikationssystem Twitter
  • Ralf Diessner, Was Sie Kardinal Meisner immer schon fragen wollten – die kirchliche Dialogplattform direktzumkardinal.de
  • Andreas Büsch, Virtualität und Inszenierung – eine medienethische Standortbestimmung.

Ich selbst hatte die Gelegenheit, für das Heft das Projekt “Kirche in virtuellen Welten” vorzustellen (“Mit dem Avatar die Komplet beten”).

Nähere Infos zum Heft gibt es auf der Website der Lebendigen Seelsorge.

Als ich vor zwei Jahren ins Facebook ging, da habe ich mich mit dem “Freundschafts-Gebahren” einfach arrangiert. (Medien-)Pädagogisch schien es mir aber reizvoll zu sein, gerade im Religionsunterricht die Auseinandersetzung zu suchen, was “echte Freundschaft” von “virtueller Facebook-Freundschaft” unterscheidet und vielleicht noch den “biblischen Freundschaftsbegriff” mit ins Spiel zu bringen … Da ich selbst nicht in der Schule aktiv bin, blieb´s bei einigen Impulsen gegenüber Lehrern, die Schüler/innen doch im RU bei “Digitaler Freundschaft” abzuholen …

Dass jetzt sogar die Katholische Akademie in Freiburg eine Veranstaltung zu “Freundschaft im Web 2.0″ anbietet, hätte ich mir vor zwei Jahren nicht vorstellen können. Ob´s Mark Zuckerbergs´ Börsengang jetzt befördern würde, wenn bekannt wäre, dass sich sogar eine Katholische Akademie ernsthaft mit dem “Phänomen Freundschaft” auf Facebook befasst? Wer weiß … Jedenfalls ist sehr interessant, was am 7. März ab 18.30 Uhr auf dem Programm dieser Bildungseinrichtung steht: “Hans-Peter Müller möchte mit Ihnen befreundet sein”. Allen weiteren Infos finden sich hier.

Köstlich!

Plakat Misereor Fastenaktion 2012Welche Zukunft haben diese Kinder auf einer Müllkippe in Kalkutta? Welche Perpektiven haben Jugendliche in den Drogenvierteln von Guatemala-Stadt?  Was heißt es in den Slums von Nairobi aufzuwachsen? Wie leben Kinder armer Eltern in der Glitzermetropole Hongkong?

Das katholische Hilfswerk Misereor lenkt mit der diesjährigen Fastenaktion den Blick auf Kinder und Jugendliche in den Elendsvierteln großer Städte. Sie leiden darunter, kein sicheres Dach über dem Kopf zu haben. Genügend Essen und sauberes Trinkwasser fehlen. Schwere Arbeit gehört für die meisten zum Alltag. Diese Lebensumstände machen krank. Aber die Behandlung durch einen Arzt und Medikamente können sich die wenigsten leisten. Schule und Ausbildung bleibt vielen verwehrt.

Gemeinsam mit Partnerorganisationen unterstützt und stärkt Misereor solche Kinder und Jugendliche. Es sind Projekte der Hoffnung. Diese Projekte zeigen, exemplarisch für die Projektarbeit von Misereor, wie viel Kraft und Kreativität Heranwachsende und Erwachsene entfalten, um sich selbst Perspektiven zu erarbeiten.

Projekte sind:

Auf der Website von Misereor gibt es eine Fülle von Arbeitshilfen und Materialien, Videos etc. Aktuelle Infos bieten der Twitter-Kanal und die Facebook-Seite.

 

“In mehr als 60 Ländern machen am SAFER INTERNET DAY – 7. Februar 2012 – auf Initiative der Europäischen Kommission Aktionen und Veranstaltungen auf das Thema Internetsicherheit aufmerksam. Alle mit dem gemeinsamen Ziel, den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet und den neuen Medien zu fördern…

Die Aktionen und Veranstaltungen in Deutschland koordiniert klicksafe als deutscher Partner im „Safer Internet Programm“ im Verbund mit den Projekten jugendschutz.net, internet-beschwerdestelle.de und dem Kinder- und Jugendtelefon der Nummer gegen Kummer.” (Quelle: Klicksafe-Website)

Zum Thema 2012 “Gemeinsam  die Online-Welt entdecken – aber sicher” gibt´s hier den Video-Clip:

In ZEHN Wörtern sich dem Wesen des Christentums nähern – geht das? Ein Kölner Internet-Projekt probiert es. Ein Gastbeitrag von Bernhard Riedl, Erzdiözese Köln.

Zehn große Wörter des ChristentumsSeit ein paar Wochen laden wir von DIALOG + VERKÜNDIGUNG (Referat im Erzbistum Köln) zur Teilnahme an einem kleinen Projekt ein: Interessierte Menschen jeglicher geistlicher Orientierung können auf www.zgwdc.de ihre ZEHN großen Wörter des Christentums hinterlegen; und wir machen am Ende (also nach Ostermontag 2012) was daraus – irgend eine Auswertung, vielleicht eine Übersicht, einen Zeitschriftenartikel, einen Trendreport, eine Postkarte, ein Plakat. Wer neben seinen ZEHN Wörtern auch seine E-Mail-Adresse hinterlässt, wird auf jeden Fall informiert. Was zunächst wie ein Wort-Spiel anfängt, kann unversehens zu einer geistlichen Übung, einem Exerzitium geraten.

10 Wörter, das ist nicht viel – viel weniger als das Credo und auch noch viel weniger als das Vater Unser. Während einige stöhnen, ZEHN seien viel zu wenig, finden einige, um das Wesentliche des Christentums auszusagen, brauche es nicht so viele Worte. Eines genüge, wusste ein Diskutant auf facebook. Ich bin fast sicher, dass der nicht jenes Wort gemeint hat, das diese Woche eine Besucherin auf www.zgwdc.de zehn Mal eingetragen hat: Barmherzigkeit. Mir hat das gefallen, weil es ein Wort ist, das rein semantisch ja eher wenig Spezifisches über das Christentum, über Christsein aussagt. Wer aber Barmherzigkeit in allen Lebensbereichen übt, wird irgendwann unweigerlich nach seiner Grundhaltung, nach seiner Wurzel, nach seiner Motivation und Perspektive gefragt werden. Und dann könnte in einer Antwort durchaus auf das Lebensbeispiel Jesu verwiesen werden, aber auch auf die große biblische Tradition im Alten Testament: Dort werden Barmherzigkeit und Gerechtigkeit nahezu als Synonyme verwendet, um jene Haltungen und Verhältnisse zu benennen, die als Antwort auf Jahwes Liebe und Nähe zum auserwählten Volk entsprächen. Damit ist billiges Mitleid ebenso kategorisch ausgeschlossen wie Mitleiden (compassion) eingefordert.

Es kommt also wirklich nicht auf das Wort und seine (An)Zahl an, wenn es darum geht, Rechenschaft von der eigenen Hoffnung zu geben (vgl. 1 Petr 3,1). Andererseits kommt der Glaube an Jesus nicht ohne das Wort aus, er nimmt im Hören seinen Anfang. Deswegen besteht das Evangelium nicht aus Lehrtexten, sondern aus Geschichten. Geschichten kann man gut zuhören, Geschichten kann man sich merken, Geschichten kann man leicht erzählen. Geschichten sind immer konkret, weil sie von Personen und Ereignissen erzählen.

Wirklich gute Geschichten lassen sich letztlich auch immer auf einen Punkt bringen, auf einen Kern reduzieren, in einem Wort ansagen. Es lohnt sich, das mit den Jesusgeschichten einmal auszuprobieren. Auch ein schöner Weg, um ZEHN große Wörter des Christentums zu generieren. Das kann man allein machen. Aber auch zusammen mit anderen.

PS: Neben einigen Tausend Wörtern haben wir auch eine ganze Reihe Mut machender Rückmeldungen über das Formular auf www.zgwdc.de bekommen; sie finden sich auf dieser Webseite.

Bernhard RiedlBernhard Riedl ist seit 1984 theologischer Referent im Erzbistum Köln, zur Zeit beschäftigt er sich vorwiegend mit Fragen der Mitgliederkommunikation und mit Projekten auf neuen Wegen der Verkündigung: Wie und wo erreichen wir die Katholiken, die keinen oder nur wenig Gebrauch von ihrer Kirchenmitgliedschaft machen? Er ist Redaktionsmitglied von www.pfarrbriefservice.de und nimmt kommissarisch die Aufgaben eines Beauftragten für Sekten- und Weltanschauungsfragen wahr.

———————————————-
Hinweis der Redaktion: In unregelmäßiger Folge bitten wir Gastautorinnen und -autoren um Beiträge für unseren Blog. Diese Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.

Akademie-Tagung Kirche im Web 2.0 2012Auch 2012 findet wieder die Akademie-Tagung “Kirche im Web 2.0″ statt. Wie in den vergangenen Jahren ist es auch diesmal eine Kooperationsveranstaltung der Kath. Akademie Stuttgart, des Franz-Hitze-Hauses Münster, der Goethe-Uni Frankfurt  und den Web-Portalen kath.de und evangelisch.de. Unter dem allgemeinen Titel “Pastoraltheologische Perspektiven” geht es in diesem Jahr schwerpunktmäßig um die sozialen Netzwerke. Außerdem wirkt mit dem Rottenburger Bischof Dr. Gebhart Fürst zum ersten Mal ein Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz bei der Tagung mit. Außerdem haben wie immer die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, eigene Projekte zu präsentieren.

Termin: 8. – 9. März 2012

Ort: Kath. Akademie Stuttgart-Hohenheim

Link: Infos, Programm und Anmeldung

Kategorien